Goldenes Visum: Erhöhte Investitionen von Iranern und Türken in Athen

Türkische und iranische Bürger wenden sich Griechenland und dem Goldenen Visum-Programm zu, um ein sicheres Investitionsumfeld zu suchen. Das Programm ermöglicht es Nicht-EU-Bürgern, durch den Kauf von Immobilien eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten.
Laut Daten des Ministeriums für Migration und Asyl verzeichnete die Türkei im Zeitraum November 2024 – November 2025 einen deutlichen Anstieg der Aufenthaltserlaubnisse um 158 % und erreichte 3.072 Genehmigungen und einen Anteil von 15,5 %.
Türkische Investoren, hauptsächlich Unternehmer und Händler, versuchen, ihr Vermögen vor der hohen Inflation in der Türkei zu schützen. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Situation im Iran mehr Iraner dazu veranlassen wird, in Griechenland zu investieren. Iranische Investoren belegen mit 782 Aufenthaltserlaubnissen (November 2025) den vierten Platz.
Investoren aus China bleiben mit 9.507 Genehmigungen an erster Stelle, obwohl ihr Anteil gesunken ist. Auch bei Investoren aus Israel ist ein Anstieg zu beobachten, wobei die Genehmigungen im Zeitraum 2023-2025 um 85 % auf 594 stiegen.
Insgesamt wurden im 11-Monats-Zeitraum Januar – November 2025 7.875 Aufenthaltserlaubnisse für Nicht-EU-Investoren genehmigt, was einem Anstieg von 95 % gegenüber 2024 entspricht. Weitere 10.613 Anträge sind noch offen.
Die Mindestinvestitionsschwelle für den Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis wurde für Attika, die Gemeinde Thessaloniki und die großen Inseln auf 800.000 € und für den Rest des Landes auf 400.000 € erhöht.