Fall OPEKEPE: Bedrohung für den Agrarsektor und die Wirtschaft

Die Krise bei OPEKEPE hat in der Agrarwelt für Aufruhr gesorgt und untergräbt die Lebensfähigkeit des Primärsektors. Zahlungsverzögerungen, Prüfungen durch die Europäische Staatsanwaltschaft und Vorwürfe der Undurchsichtigkeit haben die Glaubwürdigkeit der Regierung beschädigt.
Katerina Batzeli, ehemalige Ministerin, weist darauf hin, dass die Situation auf die Insider von YPΑΑΤ und ein „technokratisches Umfeld“ zurückzuführen ist, das die Verschärfung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eingeführt hat. Die Erzeuger, die durch die Energiekrise und die gestiegenen Anbaukosten belastet sind, sehen, wie ihre Liquidität schwindet.
Die Regierung schlägt vor, OPEKEPE in AADE zu integrieren, ein Vorschlag, der auf europäischer Ebene als „einzigartig originell“ gilt. Gleichzeitig wurden Unterstützungsmaßnahmen steuerlicher und versicherungstechnischer Art angekündigt, die jedoch keine sofortige Liquidität bieten.
Katerina Batzeli betont, dass der Fall OPEKEPE nicht nur eine administrative Bereinigung ist, sondern eine Frage der Demokratie und Entwicklung. Sie schlägt eine sofortige Hilfe zur Unterstützung der Landwirte, eine Zusammenarbeit mit dem Bankensystem, die Schaffung eines Einkommensversicherungsmechanismus und strukturelle Eingriffe für eine nachhaltige Landwirtschaft vor.
Die Krise bei OPEKEPE ist ein Weckruf für die Zukunft der griechischen Landwirtschaft. Wenn kein politischer Wille für Transparenz und Reformen vorhanden ist, wird es auf dem griechischen Land eine „schwarzes Loch“ geben.