29 Jahre seit den Morden an Isaac und Solomou in Zypern

Am 11. August 1996 jährte sich der Mord an Tassos Isaac und Solomos Solomou in Deryneia zum 29. Mal. Die beiden jungen Männer wurden während eines Anti-Besatzungs-Motorradprotests getötet.
Tassos Isaac wurde von türkischen Zyprern und Mitgliedern der Grauen Wölfe in der Todeszone gelyncht. Solomos Solomou wurde erschossen, als er versuchte, die türkische Flagge von einem Fahnenmast zu senken.
Der Vorfall hat sich im kollektiven Gedächtnis als Symbol für die anhaltende Teilung Zyperns festgesetzt. Bezug genommen wird auf das Buch „Echos aus der Todeszone“ von Yiannis Papadakis, das die historischen und sozialen Dimensionen der Teilung untersucht.
EU-Beamte fordern stärkere Beziehungen zwischen griechischen und türkischen Zyprern auf geschäftlicher, sozialer und politischer Ebene.