Tierärzteverband empört über Krebsmedikamentenverbot für Tiere

Der Pancyprianische Tierärzteverband hat seine starke Ablehnung gegen die Entscheidung der Krankenversicherungsorganisation (HIO) zum Ausdruck gebracht, die Bereitstellung von Onkologie-Medikamenten für Tiere einzustellen. Der Verband betont, dass das Verbot sofort umgesetzt wurde, wodurch Tiere mit Krebs ohne Behandlung zurückgelassen werden.
Laut dem Verband ist die Entscheidung unmenschlich und unfair, da sie Tieren und ihren Besitzern die notwendige Versorgung entzieht. Die HIO berücksichtigt trotz Kenntnis der Verwendung dieser Medikamente bei Tieren deren Bedürfnisse bei der Planung der Lieferungen nicht und schafft so ein Monopol.
Der Tierärzteverband erinnerte daran, dass Tierärzte das Recht haben, Humanmedikamente zu verschreiben, wenn keine Tierarzneimittel verfügbar sind, wie dies bei bestimmten Onkologie-Medikamenten der Fall ist. Er fordert die HIO, das Gesundheitsministerium und die Pharmazeutischen Dienste auf, ihre Haltung zu überdenken und sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Tiere erfüllt werden.