Anti-Besetzungs-Veranstaltung im besetzten Achna

Am Sonntag fand eine Anti-Besetzungs-Veranstaltung von Bewohnern von Achna statt, die in Richtung des Stacheldrahts des besetzten Achna marschierten. Die Teilnehmer brachten ihren Wunsch nach Befreiung und Rückkehr in ihr angestammtes Land zum Ausdruck.
Die Bewohner von Achna versammelten sich vor dem Friedhof Dasos Achnas und marschierten 400 Meter in Richtung des Stacheldrahts. Anschließend wurde ein Gebet für die Vermissten und ein Trisagion-Gottesdienst für die Gefallenen von 1974 abgehalten.
Der stellvertretende Bürgermeister von Achna, Nikos Vasilis, erklärte, dass die versammelten Demonstranten demonstrieren, damit die Türken verstehen, dass sie ihre Häuser und ihr Eigentum nicht vergessen werden.
Dem britischen Hochkommissar in Zypern wurde eine Resolution vorgelegt, die sich auf die Zürcher und Londoner Abkommen von 1959 bezieht. Die Resolution betont, dass die Zypernfrage ein Problem der Invasion und Besetzung ist und den Abzug der türkischen Besatzungstruppen fordert.
Die Resolution fordert, dass die Garantiemächte ihre Verantwortung übernehmen und Druck auf die Türkei ausüben, um die Besetzung zu beenden und die Flüchtlinge in ihr Eigentum zurückzubringen. Sie fordert auch die sofortige Rückgabe des besetzten Achna an seine rechtmäßigen Bewohner.
Die Resolution schließt mit dem Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben mit türkischen Zyprioten als gleichberechtigte Bürger.
Quelle: CNA