Mariä Himmelfahrt: Trauer und Erinnerungen an das besetzte Famagusta

Mariä Himmelfahrt, ein bedeutender religiöser Feiertag, findet Zypern statt, um Mariä Himmelfahrt zu gedenken, aber auch um an den tragischen Jahrestag der Besetzung von Famagusta zu erinnern.
Gläubige strömen in Kirchen und Klöster in ganz Zypern, während Urlauber Bergorte und Küstenstädte überfluten. Die Hauptstadt bleibt ruhig.
Neben den Feierlichkeiten werden Erinnerungen an Schmerz wach. Am 14. August 1974 fielen türkische Truppen in Famagusta ein und zwangen die Bewohner, die Stadt zu verlassen. Am 16. August wurde die Stadt türkisch besetzt.
Die Einwohner von Famagusta zerstreuten sich im freien Zypern und hofften auf eine Rückkehr. Einundfünfzig Jahre später ist Famagusta immer noch eine 'Geisterstadt', wie ein schwedischer Journalist sie 1977 beschrieb. Die Varoshioten bestehen jedoch darauf: 'Famagusta ist kein Geist, es ist ein Versprechen'.
Quelle: CNA