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Gemeinde Nikosia klärt Müllgebühren

By Staff
Gemeinde Nikosia klärt Müllgebühren
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Die Gemeinde Nikosia hat Klarstellungen bezüglich der Erhebung von Müllgebühren für unbewohnte Immobilien herausgegeben. Laut der Gemeinde ist diese Entscheidung weder Diebstahl noch eine unfaire Belastung für die Bürger.

Die Gründe für die Entscheidung sind laut der Gemeinde zweierlei: Erstens ist es aufgrund der großen Anzahl unbewohnter Immobilien in Nikosia (über 1.000) für die Besatzungen der Müllwagen praktisch unmöglich, jederzeit zu wissen, welche Immobilien unbewohnt sind. Zweitens dient die Besteuerung von ruhendem Eigentum als Hemmnis für die Instandhaltung unbewohnter Wohnimmobilien und trägt zur Bewältigung der Wohnungskrise bei.

Die Gemeinde gibt an, dass sie allen Immobilien, unabhängig von ihrer Nutzung, Müllabfuhrdienste anbietet und die Kosten durch Gebühren deckt. Ein Rabatt wird gewährt, wenn die Immobilie unbewohnt ist und das Müllvolumen Null beträgt.

In Bezug auf die Kosten ist die Gemeinde der Ansicht, dass die jährlichen Müllgebühren (187 € oder 206 €) nicht übermäßig hoch sind, da die Abholung mehr als 104 Mal pro Jahr erfolgt. Es wird auch darauf hingewiesen, dass breite Rabattkriterien für Bürger in finanziellen Schwierigkeiten eingeführt wurden.

Die Gemeinde Nikosia zielt darauf ab, das Defizit zu reduzieren, das sich aus dem Zusammenschluss der vier Gemeinden ergibt, sowie den angebotenen Reinigungsdienst zu verbessern. Sie äußert auch Bedenken hinsichtlich der bevorstehenden Einführung des Systems "Pay as You Throw" (PAYT) und der potenziellen Kostensteigerung für die Bürger.

Der Bürgermeister von Nikosia nimmt an einer Arbeitsgruppe des Gemeindeverbandes teil, die diese Themen mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt erörtert hat.

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