Trotz Regenfällen weiterhin Wassersparen erforderlich: Stauseen nicht ausreichend gefüllt

Trotz der jüngsten Regenfälle und des Wasserzuflusses in die Stauseen ist die Notwendigkeit der Wassersparung in Zypern weiterhin von entscheidender Bedeutung. Laut Yianna Oikonomidou, leitende Beamtin der Wasserwirtschaftsbehörde, sind weitere Regenfälle erforderlich, um den Wasserhaushalt der Insel vollständig wiederherzustellen.
In den letzten drei Tagen belief sich der gesamte Zufluss in die Stauseen auf 2,4 Millionen Kubikmeter, wobei 1,2 Millionen in den Stauseen von Paphos landeten. Die gesamte gespeicherte Wassermenge beträgt jedoch zum 26. Januar 34 Millionen Kubikmeter, was nur 11,8 % der Gesamtkapazität entspricht, verglichen mit 26,1 % im letzten Jahr.
Frau Oikonomidou betonte, dass die Bürger weiterhin Wasser sparen und Regenwasser nutzen sollten. Sie verwies auch auf laufende Projekte für eine effizientere Wasserwirtschaft mit Kosten von über 200 Millionen Euro.
Der leitende Fischereibeamte Vasilis Papadopoulos wies darauf hin, dass die Regenfälle, die ins Meer gelangten, für das marine Ökosystem und die Küstenlinie von Vorteil waren, da sie Nährstoffe transportierten und zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts beitrugen.
Die Wasserwirtschaftsbehörde führt in Zusammenarbeit mit der Geologischen Untersuchungsbehörde Bohrungen nach neuen Bohrlöchern durch, um zusätzliche Quellen in den Wasserhaushalt zu integrieren.