Prüfung der Party in Peyia: Mögliche Fahrlässigkeit des Staates

Die Rechnungsprüfungsbehörde äußert den Verdacht auf mögliche Fahrlässigkeit von Staatsbeamten im Zusammenhang mit der Abwicklung eines Konzerts auf der Geburtstagsfeier eines Geschäftsmannes in Peyia. Das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Umwelt wurde schriftlich informiert.
Laut der Ankündigung stellten die Aussagen des Bürgermeisters von Akamas, Marinos Lambrou, des Präsidenten von EOA Paphos, Charalambos Pittokopitis, und des Direktors der Umweltbehörde, Theodoulos Mesimeris, bezüglich der verwendeten Bühne und Lautsprecher ein ernstes Risiko für das Gebiet dar.
Die Rechnungsprüfungsbehörde stimmt der Behauptung des Umweltministeriums, dass es nicht über die rechtlichen Mittel verfügt, um im Voraus einzugreifen, nicht zu und betont, dass dies die falsche Botschaft sendet. Sie erklärt auch, dass die Verknüpfung der Party mit dem Carob Festival eine absichtliche Falschinformation darstellt, da die Bühne an einem anderen Ort und ohne die erforderlichen Genehmigungen aufgebaut wurde.
Das Amt äußert Besorgnis darüber, dass die zuständigen Behörden, die von der Party und den Risiken wussten, keine sofortigen Maßnahmen ergriffen haben, um sie zu verhindern. Der Grundsatz der Vorsorge und Prävention des EU-Umweltrechts wird hervorgehoben.
Die Rechnungsprüfungsbehörde hat ein Schreiben an das Ministerium geschickt und wird über die Weiterleitung der Angelegenheit an die zuständigen Stellen entscheiden, abhängig von der Antwort und den weiteren Ermittlungen.