Eleni Foka: Die Lehrerin, ein Symbol des Widerstands im besetzten Zypern

Eleni Foka, eine Lehrerin und ein Symbol des Widerstands, unterrichtete 23 Jahre lang Kinder, die im besetzten Agia Triada geblieben waren. In einem Interview mit CYPE erinnert sie sich an die schwierigen Bedingungen und den Widerstand der Enklaven.
Nach der türkischen Invasion reagierte Frau Foka auf die Bitte der Eltern, ihre Kinder trotz des Drucks und der Widrigkeiten weiter zu unterrichten. Die Schule wurde zunächst geschlossen, später aber wiedereröffnet, wobei sie täglich mit Problemen wie Strommangel und Schäden am Gebäude konfrontiert war.
Frau Foka beschrieb die Versuche der türkischen Behörden, die Enklaven einzuschüchtern, sowie die Solidarität der Kinder. Sie verwies auch auf das Dritte Wiener Abkommen von 1975, das Erleichterungen für griechische Zyprioten vorsah, die im nördlichen Teil der Insel verblieben, aber nicht umgesetzt wurde.
1997 kam Frau Foka aus gesundheitlichen Gründen in die freien Gebiete, durfte aber nicht zurückkehren. Sie setzte ihren Kampf fort, um das Bewusstsein für die Situation in den besetzten Gebieten zu schärfen.
"Es ist unmöglich, die Invasion und die Besetzung zu vergessen. Das sind die Gräber unserer Eltern, das ist unsere Kultur. Wir müssen sie zurückfordern", sagte Frau Foka.