Empörung über Verhaftungen von griechischen Zyprioten in besetzten Gebieten

Regierungsquellen zufolge hält sich Nikosia in Bezug auf den Fall der fünf griechischen Zyprioten, die in den besetzten Gebieten verhaftet wurden, bedeckt, trotz des Drucks von organisierten Gruppen. Die Bemühungen um ihre Freilassung werden hinter den Kulissen fortgesetzt, wobei diplomatische Vorstellungen beim UN-Generalsekretär, den Ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates und den europäischen Institutionen erfolgen.
Die Erklärung folgt auf eine Ankündigung von "Keravnos Strovolou", da sich unter den Verhafteten der Vizepräsident des Vereins, Andreas Kyprianou, und der Stadiondirektor Akis Grigoriou zusammen mit ihren Ehefrauen befinden.
Der Verein prangert erfundene Anklagen an und konzentriert sich auf den humanitären Aspekt, da es sich bei den Verhafteten um ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen handelt. Sie fordern die Regierung auf, die Bemühungen um ihre Freilassung fortzusetzen.
Es folgten Unterstützungsbekundungen des zyprischen Olympischen Komitees, der KOA, des Basketballverbandes, von Vereinen und der KEBE, die ihre tiefe Besorgnis zum Ausdruck brachte und eine internationale Intervention forderte, um die Inhaftierung zu beenden.
Zwei der Verhafteten wurden vom sogenannten "Bezirksgericht" von Trikomo für 3 Monate in Untersuchungshaft genommen und stehen vor Anklagen wegen Erregung von Besorgnis, Hausfriedensbruch und Verletzung der angeblichen "Gesetzgebung" über personenbezogene Daten. Darüber hinaus werden sie vor dem sogenannten "Militärgericht" wegen illegalen Betretens einer militärischen Zone angeklagt.