Umweltkommissarin: Gesetze für Schutzgebiete durchsetzen

Umweltkommissarin Antonia Theodosiou betonte die Notwendigkeit, Gesetze und Vorschriften für Schutzgebiete wie Natur-, Landschafts- und archäologische Stätten zu respektieren und durchzusetzen. Die Erklärung erfolgte als Reaktion auf die Aufstellung einer Plattform und die Durchführung einer Veranstaltung in einem Natura-2000-Gebiet in der Nähe von Lara-Toxeftra.
Frau Theodosiou betonte die Notwendigkeit von Managementverordnungen und rechtzeitigen Interventionen, um irreversible Veränderungen des Natur- und Kulturerbes zu verhindern. Sie verwies auch auf die wirksame Umsetzung des 7. Barcelona-Protokolls für die Bewirtschaftung der Küstenzonen des Mittelmeers, das einen Abstand von mindestens 100 Metern zur winterlichen Meereslinie vorsieht.
Sie äußerte sich besorgt über die Fragmentierung des Freiraums aufgrund von Renovierungsarbeiten und betonte, dass Veranstaltungen nicht so durchgeführt werden sollten, dass die Beleuchtung die geschützten Strände beeinträchtigt und Lichtverschmutzung verursacht. Sie glaubt, dass Menschen, Altertümer und Natur in Akamas koexistieren können, wobei die Beschränkungen und Vorschriften zu beachten sind.
Die Kommissarin sprach auch das Thema der Bauten in der Region und das Vorhandensein der erforderlichen Umweltstudien und Genehmigungen der ΕΟΑ an.