Zypern: Alarmierend niedriger Wasserstand in Stauseen

Zypern steht vor einer kritischen Wassersituation, da der Wasserstand der Stauseen historische Tiefststände erreicht. Anhaltende Dürre und begrenzte Wasserzuflüsse haben zu einer Gesamtkapazität der Stauseen von unter 17 % geführt. Besonders alarmierend ist die Situation an den Kouris- und Asprokremmos-Stauseen, deren Kapazität 15 % nicht übersteigt.
Der Staat verstärkt seine Bemühungen, Entsalzungsanlagen zu nutzen, wobei der Schwerpunkt auf mobilen Einheiten im Kraftwerk Moni liegt. Neun von 13 Einheiten sind bereits in Betrieb. Es werden auch Anstrengungen unternommen, um den Mavrokolympos-Staudamm wiederherzustellen.
Nach Angaben des Department of Water Development betrug die Gesamtkapazität der Stauseen am 4. August 16,6 % mit 48,2 Millionen Kubikmetern Wasser, verglichen mit 34,9 % im letzten Jahr (101 Millionen Kubikmeter). Der Kouris-Staudamm ist zu 14,6 % seiner Kapazität gefüllt, während der Asprokremmos-Staudamm zu 16,1 % gefüllt ist.
Die Direktorin des Department of Water Development, Elena Foinikaridou, sagte gegenüber REPORTER, dass voraussichtlich alle Entsalzungsanlagen in Moni bis Ende dieser oder Anfang nächster Woche in Betrieb sein werden. Sie erwähnte auch den Fortschritt der Projekte für andere Entsalzungsanlagen in Limassol, Garyllis und Kissonerga.