Libanesische Familie mit sechs Kindern gestrandet: Verwirrung um Asylstatus

Eine libanesische Familie mit sechs minderjährigen Kindern wurde gestrandet, was eine Reaktion des Parlaments und Fragen zu den Asylverfahren auslöste. Die Familie kam 2022 in Zypern an und beantragte Asyl, das sie zurückzog und dann erneut beantragte. Schließlich schlossen sie sich den Verfahren zur freiwilligen Rückkehr an, was zu Verwirrung führte.
Das Thema wurde im Menschenrechtsausschuss erörtert, wobei Eirini Charalambidou die Verpflichtung des Staates betonte, Verantwortung zu übernehmen. Ein zypriotischer Bürger beherbergte die Familie, die sich in einer schwierigen Situation befand, bis eine vorübergehende Wohnlösung gefunden wurde.
Der stellvertretende Migrationsminister Nikolas Ioannidis erklärte, dass Anstrengungen unternommen werden, um die Rechte von Asylbewerbern zu schützen. Er erklärte, dass die Familie zunächst an einem Reintegrationsprogramm in einem anderen Land teilgenommen und dann die freiwillige Rückführung in den Libanon beantragt habe. Aufgrund einer Meinungsänderung und Missverständnissen sei das Problem entstanden.
Der Generaldirektor des Ministeriums für soziale Wohlfahrt, Giannis Nikolaidis, erklärte, dass die Dienststelle finanzielle Unterstützung geleistet und die Unterbringung der Familie in einem Hotel veranlasst habe. Es gab jedoch Uneinigkeit darüber, ob die Familie ohne Essen zurückgelassen worden war.
Die Polizei, so Petros Zenios, stellvertretender Einsatzleiter des Ausländer- und Einwanderungsdienstes, habe die Familie seit 2022 gerettet und medizinisch versorgt.
Der Menschenrechtsausschuss forderte von den zuständigen Stellen einen Bericht über den Vorfall an.