Paphos: Bemühungen zur Beseitigung illegaler Mülldeponien, aber neue entstehen

Die stellvertretende Bezirksvorsteherin von Paphos, Emily Dionysiou, erklärte, dass trotz der Bemühungen zur Schließung illegaler Mülldeponien neue entstanden sind. Bei einem Treffen im März erfasste das Umweltamt etwa 540 illegale Mülldeponien in Paphos.
Dionysiou betonte, dass Mülldeponien eine Brandgefahr darstellen, und verwies auf ein Treffen am 28. März 2025 zum Thema Brände, bei dem auch das Thema Mülldeponien diskutiert wurde.
Das Treffen verdeutlichte die Notwendigkeit, neue Grünflächen für die Abfallentsorgung zu schaffen. Im Jahr 2024 wurden rund 1.000.000 Euro für die Beseitigung illegaler Mülldeponien bereitgestellt, die eine Hauptursache für Brände sind.
Es wurde eine Aufzeichnung von 57 Mülldeponien im Bezirk Paphos erstellt und ein Schreiben an das Umweltamt gesendet. Im Jahr 2024 wurden dem Forstamt 6.000 Euro für Brandschutzmaßnahmen rund um die Mülldeponien gewährt.
Dionysiou schlug vor, eine Arbeitsgruppe zur Überwachung des Problems einzurichten, und betonte die Notwendigkeit, die Gemeinden mit Ressourcen und rechtlichen Mitteln zu stärken. Sie wies darauf hin, dass das Ablagern von Abfällen im Freien eine Frage der Kultur sei und dass versucht werde, Transportkosten zu vermeiden.
Die Bezirksverwaltung von Paphos hat in dieser Angelegenheit keine weiteren Maßnahmen ergriffen, da dies nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Sie verwies auch auf die Übertragung von Zuständigkeiten von den Gemeinden auf die Komplexe.