Panagiotou: "Schwächen des Arakapas-Feuers wurden nicht behoben"

Die Landwirtschaftsministerin Maria Panagiotou räumte ein, dass die Schwächen, die durch das Arakapas-Feuer im Jahr 2021 entstanden sind, nicht behoben wurden. Dies geschah während einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Landwirtschaft, Inneres und Umwelt zur Untersuchung des tödlichen Feuers im Bergland von Limassol.
"Trotz der vorgenommenen Verbesserungen ist es uns nicht gelungen, zum Zeitpunkt des Feuers in der gewünschten Weise zu reagieren", sagte Frau Panagiotou.
Laut der Ministerin wurden etwa 14.000 Dekar Land verbrannt. Das Landwirtschaftsministerium setzt Projekte zum Hochwasserschutz um.
Es wurden Maßnahmen zur Stärkung der Waldbrandbekämpfung ergriffen, wobei ab 2024 108 neue Waldbrandbekämpfer hinzukommen. Die Forstbehörde verfügt über 108 Feuerwehrautos, die größte Flotte in ihrer Geschichte.
Die Patrouillen haben von 100 Stunden im Jahr 2021 auf 650 Stunden im Jahr 2024 zugenommen und werden im Jahr 2025 1000 Stunden überschreiten. Die Flugzeuge haben von sieben im Jahr 2023 auf heute 14 zugenommen.
Frau Panagiotou erklärte, dass das Feuer unter beispiellosen Wetterbedingungen ausbrach, wobei die Temperaturen sich 60 Grad Celsius näherten.
"Es wurde bestätigt, dass unsere Kräfte sich zwar schwer tun, auf mehrere Ereignisse zu reagieren, sie sich aber selbst übertroffen haben, und deshalb müssen wir die festgestellten Schwächen beheben", schloss die Ministerin.