Paralimni: Enthüllung von Statuen für Isaak und Solomou – „Wir fordern Gerechtigkeit“

In Paralimni fand die Enthüllung von Statuen von Tassos Isaak und Solomos Solomou statt, die Opfer der Ereignisse von 1996 wurden. Die Sprecherin des Parlaments, Annita Demetriou, betonte die Notwendigkeit, dass ihre Mörder zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Statuen, die von dem Bildhauer Filippos Giapanis geschaffen wurden, wurden auf Initiative der Gemeinde Paralimni-Deryneia in der Nähe des Friedhofs von Paralimni aufgestellt. Hunderte von Motorradfahrern der Isaak-Solomou-Gedächtnisinitiative nahmen an der Veranstaltung teil.
Demetriou erklärte, dass die Haftbefehle gegen die Mörder weiterhin nicht vollstreckt werden, und betonte gleichzeitig die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte aus dem Jahr 2008, die die Schuld der Türkei beweist. Sie betonte, dass Zypern weiterhin besetzt ist und wir uns nicht an den Status quo gewöhnen dürfen.
Der Bürgermeister von Paralimni – Deryneia, Giorgos Nikolettos, erklärte, dass die Errichtung des Denkmals eine minimale Ehrung der beiden Helden darstellt. Konstantinos Solonos betonte im Namen der Isaak-Solomou-Gedächtnisinitiative die Notwendigkeit, die Vollstreckung internationaler Haftbefehle zu fordern.
Anastasia Isaak, Tochter von Tassos Isaak, erklärte, dass sie die Ausbeutung der Namen der Helden nicht akzeptieren und die Verhaftung der Mörder fordern werde.