Tragkolas: Zweifel am US-Bericht über den Brand in Limassol

Der ehemalige Feuerwehrdirektor Markos Tragkolas äußerte Bedenken hinsichtlich des Berichts amerikanischer AFT-Experten über den tödlichen Brand im Bergland von Limassol im Juli 2025. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass die Ursache zwei Zigarettenkippen waren.
Im Gespräch mit dem staatlichen Rundfunk erklärte Herr Tragkolas, dass ihn etwas an der Schlussfolgerung „nicht zu 100 % überzeugt“, wenn man die Geschichte des Gebiets berücksichtigt. Er wies darauf hin, dass viele Zigarettenkippen in unmittelbarer Nähe gefunden wurden, aber eine der beiden, die als Ursache gelten, nicht verbrannt war.
Herr Tragkolas betonte, dass diese Gebiete eine Brandgeschichte haben, und erinnerte daran, dass vor dem tödlichen Brand in der Nähe ein Feuer ausgebrochen war. Er erwähnte auch, dass es in den Bezirken Limassol und Paphos mehrere böswillige Brände gegeben hat.
Er stellte in Frage, ob die Entsorgung von Zigarettenkippen auf Rücksichtslosigkeit oder Absicht zurückzuführen war und ob die Möglichkeit einer böswilligen Absicht ausgeschlossen werden kann. Er kommentierte auch, dass in Griechenland im Vergleich zu Zypern mehr Verhaftungen wegen Brandstiftung vorgenommen werden.