Vorschläge zur Zwangsvollstreckung tauchen vor den Parlamentswahlen wieder auf

Im Vorfeld der Parlamentswahlen tauchen Parteivorschläge zur Änderung des Rechtsrahmens für Zwangsvollstreckungen wieder auf. Die Gesetzentwürfe könnten 30 übersteigen, wobei einige ihren ursprünglichen Zweck verloren haben. Einige Parteien fordern eine sofortige Diskussion über die Angelegenheit.
Laut Daten der Einheitlichen Stelle für außergerichtliche Beilegung von Finanzstreitigkeiten wurden 437 Anträge in Bezug auf Zwangsvollstreckungen oder Fälle mit einer Gerichtsentscheidung eingereicht. Davon betrafen 215 die Aussetzung oder Aufhebung der Zwangsvollstreckung eines Hauptwohnsitzes, wobei Kreditakquisitionsgesellschaften 107 akzeptierten. Die Zwangsvollstreckungen für die restlichen 89 Immobilien wurden wie gewohnt durchgeführt.
Banken und Kreditakquisitionsgesellschaften sind besorgt über mögliche Änderungen des Rechtsrahmens. Jüngste Änderungen des Zwangsvollstreckungsgesetzes, die darauf abzielten, Kreditnehmer zu schützen, haben nicht die erwarteten Ergebnisse erzielt, da die Betroffenen die verfügbaren Instrumente nicht ausreichend genutzt haben. Ε.ΠΑ