Annita Demetriou: Positiv, dass der Zypern-Prozess am Leben bleibt

Die Präsidentin von DISY, Annita Demetriou, bezeichnete es als positiv, dass der Prozess in der Zypernfrage nach dem informellen Fünf-Parteien-Treffen in New York mit weiteren geplanten Treffen am Leben bleibt.
In ihrer Rede bei der Anti-Besatzungs-Veranstaltung „Mit einem Koffer und einem Schlüssel“ betonte Demetriou die Notwendigkeit echter Fortschritte und substanzieller Treffen und betonte, dass Kapitel eröffnet werden müssen, die die türkische Unnachgiebigkeit aufdecken.
Sie erwähnte auch, dass vertrauensbildende Maßnahmen (VBM) nur dann wichtig sind, wenn sie dem Ziel substanzieller Gespräche dienen und nicht als Voraussetzung für die Wiederaufnahme sinnvoller Verhandlungen akzeptiert werden sollten, da eine solche Situation den Status quo der Besatzung verstärkt.
Demetriou bekräftigte, dass eine Lösung im vereinbarten Rahmen auf der Grundlage des Völkerrechts, des europäischen Besitzstands und der UN-Resolutionen mit einer bikommunalen, bizonalen Föderation ohne Besatzungstruppen und Garantien angestrebt wird.
Abschließend betonte sie die Notwendigkeit, interne Polarisierung zu vermeiden, und die Notwendigkeit der Koordinierung mit Griechenland, um den europäischen Partnern klarzumachen, dass die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei ein Druckmittel auf die Türkei sein können.