Oberster Gerichtshof Zyperns bestätigt Entscheidungen des Steuerbeamten trotz Anfechtung der Ernennung

Der Oberste Gerichtshof hob eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts bezüglich der Ernennung des Steuerbeamten G. Tsaggaris auf. Im Jahr 2020 hatte das Verwaltungsgericht eine Steuerfestsetzung gegen ein Unternehmen aufgehoben, da die Ernennung von G. Tsaggaris als rechtswidrig erachtet wurde.
Die Generalstaatsanwaltschaft legte Berufung ein, und am 18. Juli hob der Oberste Gerichtshof die Entscheidung des Verwaltungsgerichts auf und forderte eine erneute Prüfung des Falls. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs stellt klar, dass die von Herrn Tsaggaris als Steuerbeamter getroffenen Entscheidungen gültig und durchsetzbar sind.
Der Oberste Gerichtshof entschied, dass die Ernennung von Herrn Tsaggaris zwar rechtswidrig, aber nicht rechtsunwirksam war. Er betrachtete Herrn Tsaggaris als eine De-facto-Verwaltungsbehörde mit einem objektiven Anschein von Rechtmäßigkeit. Der Fall geht zur erneuten Prüfung an das Verwaltungsgericht zurück.
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs wurde mit Mehrheit gefällt, wobei T.Th. Oikonomou und N. G. Santis zustimmten, während M. Kalligerou eine abweichende Entscheidung traf.