Antigoni Papadopoulou: Warum DIKO zusammenbrach

Die Vizepräsidentin von DIPA, Antigoni Papadopoulou, bezieht sich in einem Interview auf Kontakte für eine mögliche Zusammenarbeit zwischen DIKO, DIPA und EDEK und betont, dass "gemeinsame Stimmzettel nicht über Nacht entstehen."
Sie betont die Notwendigkeit einer breiteren Zusammenarbeit zwischen den politischen Kräften des demokratischen Spektrums, wie sie vom Präsidenten von DIPA, Marios Karoyian, vorgeschlagen wurde.
Frau Papadopoulou äußerte sich unzufrieden über ihren Ausschluss aus DIKO und erklärte, dass ihr keine Erklärung gegeben wurde. Sie sprach von Hinterzimmerabsprachen und den Präsidentschaftswahlen 2018.
Sie erklärte, dass sie nicht wieder Parlamentskandidatin sein werde, aber politisch aktiv bleibe. Sie begrüßt die Initiative für einen nationalen Dialog in den Bereichen des Zypernproblems, der Wirtschaft, des Gesundheitswesens, der Bildung und der Sozialpolitik.
In Bezug auf die Parteien der Mitte stellte sie fest, dass es keine Aussicht auf eine Vereinigung gibt, sie schließt aber zukünftige Kooperationen nicht aus. Sie betonte, dass die Mehrheit der Zyprioten sich ideologisch in der Mitte verortet, was ein politisches Kapital darstellt.
Antigoni Papadopoulou verwies auf die Krise, mit der politische Parteien konfrontiert sind, die Enttäuschung der Öffentlichkeit und die Zunahme des Populismus. Sie betonte die Notwendigkeit, die Glaubwürdigkeit wiederzugewinnen.
Bezüglich ihres Ausschlusses aus DIKO erklärte Frau Papadopoulou, dass dies plötzlich und unbegründet geschehen sei und das Ergebnis unheiliger parteiinterner Machenschaften sei.