Anti-Besetzungs-Veranstaltung für Famagusta: Pannen und Reaktionen

Hunderte von Varoshioten nahmen an der jährlichen Veranstaltung teil, die die türkische Besetzung von Famagusta unter dem Motto "Famagusta ist kein Geist, sondern ein Versprechen" verurteilte. Der Bürgermeister von Famagusta, Simos Ioannou, forderte vom Präsidenten der Republik die Aufnahme der geschlossenen Stadt in die vertrauensbildenden Maßnahmen (VBM).
Präsident Nikos Christodoulides versicherte, dass die Wiedervereinigung Zyperns das einzige Ziel der Regierung bleibe und lehnte eine Zwei-Staaten-Lösung ab, indem er eine bi-zonale, bi-kommunale Föderation (BBF) unterstützte. Er erwähnte auch, dass er das Thema Famagusta mit dem türkischen Außenminister in New York angesprochen habe.
Die Veranstaltung war von Pannen geprägt, als der Moderator Andreas Kazamias Präsident Christodoulides kritisierte, was eine Reaktion von DIKO auslöste, die ein inakzeptables Verhalten anprangerte. Der Bürgermeister von Famagusta, Simos Ioannou, distanzierte sich von den Aussagen des Moderators.
In der Zwischenzeit bewarb der französische Sender France 3 die besetzten Gebiete als Touristenziel und verzerrte die Geschichte der türkischen Invasion, was Reaktionen auslöste.