Enttäuschung bei EDY über Bewertungssystem im öffentlichen Dienst

Die Kommission für den öffentlichen Dienst (EDY) betrachtet die Fortschritte des neuen Bewertungssystems für Beamte als einen Rückschritt. Der Präsident der EDY, Giorgos Papageorgiou, äußerte vor dem parlamentarischen Ausschuss für Institutionen Bedenken und betonte, dass es bei Fortsetzung der gleichen Taktik zu einer Rückkehr zum vorherigen System kommen werde, in dem alle Mitarbeiter als ausgezeichnet bewertet wurden.
Laut Herrn Papageorgiou erreichte die Durchschnittsnote der Beamten im Jahr 2024 9,01 von 10. Vor der Einführung des neuen Bewertungssystems im Jahr 2022 betrug der Durchschnitt 9,98, während er im Jahr 2023 auf 8,74 gesunken war. Herr Papageorgiou betonte die Verantwortung der Generaldirektoren, Abteilungsleiter und Vorgesetzten, ein stärker meritokratisches Bewertungssystem zu implementieren.
Herr Papageorgiou verwies auch auf das System der Stellenbesetzung und stellte fest, dass es sich deutlich verbessert habe. Er erklärte, dass das zyprische System eine Mischung aus den Systemen Süd- und Nordeuropas sei, mit objektiven Kriterien für Positionen bis A13 und Bewertungen für Positionen über A13.
Schließlich wurden Fälle von Dienstleistungen mit negativer und positiver Leistung bei der Bewertung erwähnt, wie z. B. die Bezirksverwaltung Famagusta bzw. das stellvertretende Schifffahrtsministerium.