Ablehnung für einheitliche Rente für Staatsbeamte

Der Gesetzentwurf von AKEL, der eine einheitliche Rentenregelung für Staatsbeamte vorschlägt, wird am 10. Juli nicht vor das Plenum des Parlaments gebracht. Der parlamentarische Finanzausschuss verschob die Diskussion aufgrund rechtlicher Fragen, die vom Finanzministerium und dem Rechtsdienst festgestellt wurden.
Der Vertreter des Finanzministeriums erklärte, dass der Vorschlag einen neuen Rechtsrahmen schafft, der in die Zuständigkeit der Exekutive fällt, während es Probleme bei der praktischen Anwendung und unklare Formeln zur Berechnung der Leistungen gibt. Rechnungsprüfer Andreas Antoniades wies auf Ähnlichkeiten mit seinem eigenen Vorschlag für einen Sonderfonds hin, aber auch auf Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich mehrfacher Einmalzahlungen.
Der AKEL-Abgeordnete Giorgos Loukaidis erklärte, dass der Vorschlag die bestehenden Rechte der Staatsbeamten wahrt und Bereitschaft zu Verbesserungen signalisierte. Auch Änderungsanträge der Grünen und ELAM wurden diskutiert.