Türkisch-zyprische Journalisten protestieren gegen Änderungen des 'Strafgesetzbuchs'

Türkisch-zyprische Journalisten protestierten gegen Änderungen des 'Strafgesetzbuchs' und des 'Informationsgesetzes' und argumentierten, dass diese die Presse- und Informationsfreiheit bedrohen. Die Türkisch-Zypriotische Journalistenvereinigung (KTGB) und die Pressearbeitergewerkschaft (Basın-Sen) versammelten sich vor dem 'Parlamentsgebäude' in den besetzten Gebieten und forderten den Rückzug der Gesetzentwürfe.
Vertreter der Republikanischen Türkischen Partei (RTK), unabhängige 'Abgeordnete' und der 'Bürgermeister' des besetzten Nikosia, Mehmet Harmancı, nahmen an der Veranstaltung teil. Der Präsident von Basın-Sen, Ali Kişmir, erklärte, das Ziel sei es, Oppositionsstimmen zum Schweigen zu bringen, während der Präsident von KTGB, Efdal Keser, vor einer Eskalation der Proteste warnte.
In einer gemeinsamen Erklärung wurde betont, dass die vorgeschlagenen Regelungen der 'Polizei'Justizbefugnisse einräumen, mit dem Ziel, Kritik zu kriminalisieren.
Quelle: KYPE