Berufung für "Spartaner": Staatsanwalt fordert Freispruch

Der Staatsanwalt des Dreier-Berufungsgerichts für Vergehen schlug vor, die 13 Angeklagten im Fall "Spartaner", einschließlich Ilias Kasidiaris, freizusprechen. Der Staatsanwalt argumentierte, dass es bei den Wahlen 2023 zu keiner Wählertäuschung gekommen sei.
Elf derzeitige und ehemalige Abgeordnete der "Spartaner", Ilias Kasidiaris (moralischer Täter) und ein Anwalt (Komplize) sitzen auf der Anklagebank. Der Fall begann nach Beschwerden des Präsidenten der "Spartaner", Vasilis Stigas, über "griechische Mafia" und Erpressung.
Der Staatsanwalt erklärte, dass keine Vereinbarung zwischen den Abgeordneten und Ilias Kasidiaris nachgewiesen wurde und dass die Abgeordneten von ihm Befehle erhielten. Sie stellte auch fest, dass die Situation in der Partei nach den Wahlen aufgrund der Streichung des Abgeordneten Floros "konfliktgeladen" war.
In erster Instanz waren alle Angeklagten freigesprochen worden. Der Fall wurde nach einer Berufung des Staatsanwalts des Berufungsgerichts vor das Berufungsgericht gebracht.