EKA befragt Kommissar Varhelyi zu Maul- und Klauenseuche

Der Generalsekretär der Union zyprischer Landwirte (EKA), Panikos Hampas, befragte Kommissar Olivér Várhelyi bezüglich der Maul- und Klauenseuche und deren Management in den besetzten Gebieten. Insbesondere fragte er, warum die EU der Republik Zypern nicht erlaubt habe, seit Dezember 2025 mit der Impfung von Tieren in der Nähe der besetzten Gebiete zu beginnen.
Herr Hampas bezog sich auf ein Treffen in Larnaka in Anwesenheit der Landwirtschaftsministerin Dr. Maria Panagiotou. Er wies darauf hin, dass Zypern den europäischen Besitzstand in den freien Gebieten anwende, aber in den besetzten Gebieten die Türkei die EU-Vorschriften zur Tiergesundheit nicht umsetze.
Er warf auch die Frage der Kontrolle der Zuweisung der 12 Millionen Euro auf, die die EU jährlich den türkischen Zyprioten gewährt. Er fragte sich, warum die EU den türkischen Zyprioten nicht ihr Protokoll auferlegt habe, obwohl 500.000 Impfstoffe bereitgestellt wurden.
Herr Hampas betonte, dass die Maul- und Klauenseuche leicht übertragen werde, und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass das Virus aus der Türkei über die besetzten Gebiete gekommen sei. Er betonte die Notwendigkeit eines einheitlichen Ansatzes zur Lösung des Problems in ganz Zypern und verwies auf die wissenschaftliche Stellungnahme von Professor Spyridon K. Kritas.