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G. Kamilaris: Athen betrachtete die Zypernfrage als 'Dorn'

By Staff
G. Kamilaris: Athen betrachtete die Zypernfrage als 'Dorn'
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Die Zypernfrage war laut dem neuen Buch von Giorgos Kamilaris, "ZYPERN AM RANDE: UND DIE VERANTWORTLICHKEITEN ATHENS", nie ein wichtiges nationales Thema für Griechenland. Es wird festgestellt, dass griechische Regierungen die Zypernfrage oft als 'Dorn' in ihren internationalen Beziehungen betrachteten.

In seinem Buch analysiert Giorgos Kamilaris die Beteiligung griechischer Regierungen an der Zypernfrage seit dem frühen 20. Jahrhundert. Er weist auf die Regierungsinstabilität in Griechenland hin, mit 47 Regierungen zwischen 1944 und 1974, die die effektive Förderung nationaler Themen, einschließlich der Zypernfrage, behinderte.

Der Autor bezieht sich auf den Zeitraum 1944-1955, als Griechenland 26 Regierungen hatte, und hebt die Unfähigkeit des Landes hervor, den bewaffneten Kampf der EOKA zu unterstützen. Die Teilnahme Griechenlands an der Dreierkonferenz von London im Jahr 1955, trotz der Warnungen von Erzbischof Makarios, gilt als Vorbote des katastrophalen Verlaufs der Zypernfrage.

Giorgos Kamilaris betont, dass seine Kritik nicht das griechische Volk betrifft, sondern die Regierungen. Er unterstreicht das Risiko der Vernichtung des Hellenismus in Zypern und die Notwendigkeit einer praktischen nationalen Beteiligung Griechenlands an der Frage.

Das Buch behandelt wichtige Ereignisse wie den Oktoberaufstand von 1931, das Referendum von 1950 und den Beginn des bewaffneten Kampfes der EOKA.

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Quelle: philenews.com
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