Die Energiestrategie der Türkei und die Herausforderungen für Zypern

Die Türkei verfolgt eine facettenreiche Energiestrategie, die darauf abzielt, ihre Energieunabhängigkeit zu stärken und zu einem regionalen Energiezentrum zu werden. Dazu gehören Investitionen in erneuerbare Energien, Kernkraft und Erdgasleitungen.
Die türkische Politik beinhaltet die Belästigung von Forschungsaktivitäten im östlichen Mittelmeer, wodurch Energie zu einem Werkzeug für diplomatischen Druck wird.
Ziel ist es, die Erdgasimporte bis 2025 auf 18,9 % zu senken und die installierte Leistung von Photovoltaik und Windkraft deutlich zu erhöhen. Das erste Klimagesetz der Türkei zielt darauf ab, bis 2053 Klimaneutralität zu erreichen.
Die Türkei hat sich Erdgasquellen über Pipelines wie TurkStream und TANAP gesichert. Es wird erwartet, dass das Sakarya-Feld bis 2026 30 % des Erdgasverbrauchs türkischer Haushalte decken wird.
Die Türkei nutzt Energie für geopolitischen Einfluss durch die Doktrin der „Blauen Heimat“ und stellt die Rechte der Republik Zypern und Griechenlands in Frage.
Zypern steht vor Herausforderungen durch türkische Herausforderungen in seiner AWZ. Trotz der Herausforderungen setzt Zypern sein Energieprogramm fort und strebt Partnerschaften und die Schaffung von Stromverbindungen an.
Zypern ist der einzige EU-Mitgliedstaat in Energieisolation, aber es wird erwartet, dass die GSI-Stromverbindung den Strommarkt verbessern wird.
Zypern übernimmt eine Transitrolle durch die GSI- und IMEC-Stromverbindungen und stärkt so die Energiesicherheit der Region.
Es ist eine koordinierte Intervention der EU gegenüber der Türkei erforderlich, um Hindernisse für die Ausbeutung der Vorkommen Zyperns und für seine Verbindungen mit dem EU-Netz zu beseitigen.