Koutsoumbas: Neues Disziplinarrecht schafft 'Klima der Angst' für Beamte

Der Generalsekretär des Zentralkomitees der KKE (Kommunistische Partei Griechenlands), Dimitris Koutsoumbas, verurteilte den neuen Gesetzentwurf zum Disziplinarrecht für Beamte im Parlament und nannte ihn ein "Klima der Angst und Erpressung".
Herr Koutsoumbas argumentierte, dass der Gesetzentwurf auf diejenigen abzielt, die Widerstand leisten und Rechte fordern, und warnte die Regierung, dass sie bei der Umsetzung mit Reaktionen rechnen müsse. Er kritisierte auch die Regierung für ihre Haltung gegenüber dem Staat Israel und die PASOK (Panhellenische Sozialistische Bewegung) für die Erörterung der Aktualisierung der Entscheidung zur Anerkennung des palästinensischen Staates.
Der Generalsekretär der KKE verwies auch auf die Internationale Messe Thessaloniki (DETH) und sagte, dass die präsentierten Vorteile "Überreste des großen Festes der kapitalistischen Rentabilität" seien. Darüber hinaus warf er der Regierung vor, extreme Fälle von Fehlverhalten zur Rechtfertigung des Gesetzentwurfs heranzuziehen.
Herr Koutsoumbas betonte, dass der Gesetzentwurf den Anwendungsbereich des Disziplinarrechts erweitert und auf Maßnahmen abzielt, die mit den sozialen und gewerkschaftlichen Aktivitäten von Beamten zusammenhängen. Er verurteilte auch die Abschaffung des Besitzstandes im öffentlichen Sektor durch die Möglichkeit "willkürlicher Entlassungen" und die Einführung neuer "Todesurteile".
Abschließend warnte Herr Koutsoumbas, dass die Regierung sich irre, wenn sie glaube, den Kampf der Arbeiter aufhalten zu können, und warnte, dass sie sich dem griechischen Volk stellen müsse.