Zypern-Gespräche festgefahren: Risiko einer dauerhaften Teilung droht

Das trilateral Treffen am 28. Januar 2026 unter der Schirmherrschaft von María Ángela Holguín führte nicht zu einer Wiederaufnahme der Zypern-Gespräche, sondern entfernte die Parteien weiter von einer Lösung. Die griechisch-zyprische Führung unter Nikos Christodoulides wird einer Verzögerungstaktik beschuldigt.
Dem Artikel zufolge wird der Vorschlag, die Grundlage für eine Lösung zu "bestätigen" und die Konvergenzen bis Crans Montana festzuhalten, als unzureichend angesehen. Dieser Schritt wird als Versuch gewertet, den Prozess bis zum Ende der Amtszeit von António Guterres und María Ángela Holguín zu verlängern.
Der Artikel betont, dass die Grundlage für den Abschluss der Verhandlungen der Rahmen des UN-Generalsekretärs vom 30. Juni 2017 ist, der Folgendes umfasst:
- Sicherheit: Beendigung des einseitigen Interventionsrechts und Abschaffung des Garantievertrags.
- Truppen: Drastische Reduzierung vom ersten Tag an und ein Zeitplan für die Rückkehr zum Stand von 1960.
- Territorial: Änderung der Karte der türkisch-zyprischen Seite unter Bezugnahme auf Morphou.
Das Scheitern von Fortschritten bei vertrauensbildenden Maßnahmen (VBM) und das Fehlen politischer Gleichheit sind ebenfalls erhebliche Hindernisse.
Die politischen Parteien werden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen und sich der Hinhaltetaktik zu widersetzen, da ihr Schweigen als Komplizenschaft angesehen wird. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die Zeit zur Verhinderung einer dauerhaften Teilung abläuft.