Zypern-Frage: Dreier-Treffen zu VBMS und möglicher 5+1-Konferenz

Morgen findet ein wichtiges Dreier-Treffen mit der Teilnahme der persönlichen Gesandten des UN-Generalsekretärs, María Ángela Holguín, des Präsidenten der Republik Zypern, Nikos Christodoulides, und des türkisch-zyprischen Führers, Tufan Erhürman, statt.
Ziel des Treffens ist die Erörterung der Methodik und der vier von T. Erhürman aufgeworfenen Punkte sowie der Fortschritt bei den vertrauensbildenden Maßnahmen (VBMS). Frau Holguín erklärte, dass es ohne Fortschritte bei den VBMS schwierig sei, ein erweitertes informelles Treffen im Format „fünf plus eins“ zu organisieren.
Die vier von Tufan Erhürman aufgeworfenen Punkte betreffen die Akzeptanz der politischen Gleichheit, das Vorhandensein einer zeitlichen Begrenzung für die Verhandlungen, die Aufrechterhaltung aller bisherigen Konvergenzen und Vereinbarungen sowie eine Form der Garantie durch die UN.
Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis betonte die konstruktive Haltung der griechisch-zyprischen Seite und die konkreten Vorschläge, die vorgelegt wurden.
Die Diskussion über die VBMS umfasst die Öffnung neuer Übergangspunkte und andere Initiativen in den Bereichen Jugend, Umwelt, Restaurierung von Friedhöfen und Minenräumung.