Marinakis gegen Androulakis: Zusammenstoß im Parlament wegen OPEKEPE und Tzedakis
Im Parlament kam es zu einer hitzigen Debatte zwischen Regierungssprecher Pavlos Marinakis und PASOK-Chef Nikos Androulakis bezüglich des Falls OPEKEPE und der Anwesenheit des stellvertretenden Regionalgouverneurs von Kreta, Stavros Tzedakis, im Untersuchungsausschuss.
Herr Marinakis antwortete auf die Anschuldigungen von Herrn Androulakis bezüglich der Überweisung von Giorgos Xylouris an den Staatsanwalt und erklärte, dass die ND-Partei (Nea Dimokratia) seine Akte weitergeleitet habe. Die Konfrontation dehnte sich auf die Anwesenheit von Herrn Tzedakis aus, den Herr Androulakis als Opfer der „blauen Propaganda“ verteidigte und dem ND-Abgeordneten Makarios Lazaridis körperliche Angriffe vorwarf. Herr Marinakis legte ein Dokument mit der Ablehnung von Herrn Tzedakis von körperlichen Angriffen vor.
Herr Marinakis beschuldigte Herrn Androulakis, im nationalen Fernsehen gelogen zu haben. Gleichzeitig bestand Herr Androulakis darauf, dass Vendetta-Verbrechen „Ehrenverbrechen“ seien, was die Reaktion des parlamentarischen Vertreters von SYRIZA hervorrief.
Herr Androulakis brachte das Thema der Telefonüberwachung erneut zur Sprache und beschuldigte die Regierung, das griechische Volk mit Lügen zu vergiften. Auch Zoe Konstantopoulou schaltete sich in den Streit ein.