Michailidou hinterfragt Streik – Ankündigung zu Schülerabwesenheiten folgt

Die Bildungsministerin Athena Michailidou hat ihr Befremden über die Streikmaßnahmen der Lehrer zum Ausdruck gebracht und versichert, dass der Evaluationsplan wiederholt mit Bildungsorganisationen besprochen wurde. In der Sendung Alpha Information betonte Frau Michailidou, dass Änderungen vorgenommen wurden, um den Forderungen der Gewerkschaften entgegenzukommen, ohne die Philosophie des Plans zu ändern.
Die Ministerin erklärte, dass die Kriterien, Gewichtungen und der Dienstplan den Bildungsorganisationen und dem Parlament detailliert mitgeteilt wurden. Sie wies darauf hin, dass die Beteiligung der Lehrer am Überwachungsausschuss dazu dienen sollte, einseitige Maßnahmen zu vermeiden und die Transparenz zu erhöhen.
Gleichzeitig äußerte Frau Michailidou ihre Enttäuschung über die Unannehmlichkeiten, die Tausende von Eltern und Kindern durch die Maßnahmen erleiden, und fragte, ob die 15 % der ausstehenden Probleme diese Mobilisierungen rechtfertigen. Bezüglich der Schülerabwesenheiten kündigte sie an, dass bald eine Ankündigung veröffentlicht wird, wobei möglicherweise keine Abwesenheiten gezählt werden.
Der Vizepräsident von OELMEK, Andreas Mavratsas, erklärte, dass Bildungsorganisationen das verfassungsmäßige Recht haben, Streikmaßnahmen zu ergreifen. Nach dem Arbeitsausstand wird eine landesweite Konferenz abgehalten, um über die nächsten Schritte zu entscheiden.
Der Präsident der Konföderation der Eltern der Sekundarstufe, Loizos Konstantinou, wies darauf hin, dass Lehrer Kinder als Druckmittel einsetzen, da die Konsultationen im Parlament fortgesetzt werden.