Schweizerischer Miterbe von Tragas' Nachlass abberufen, Konten in Monaco und USA werden eröffnet

Das Athener Gericht erster Instanz wies die Berufung von Ivo Ottavio Francescon und Maria Karras zurück und bestätigte damit die Abberufung des Schweizer Miterben von Giorgos Tragas' Nachlass.
Giannis Tragas, der Sohn des Journalisten, hatte die Abberufung von Ivo Ottavio Francescon beantragt und ihm Misswirtschaft vorgeworfen.
Nun wird der Notar Stefanos Vasilakis die Aufgaben des Testamentsvollstreckers übernehmen und zusammen mit Giannis Tragas Vermögenswerte in Monaco und den USA prüfen.
Dem Urteil zufolge hatte Giorgos Tragas engere Verbindungen zu Griechenland, trotz seines steuerlichen Wohnsitzes in Monaco.
Das Gericht kam zu dem Schluss, dass Francescon gegen den Willen von Giorgos Tragas gehandelt und dem Nachlass Schaden zugefügt hat.
Der Anwalt Nikos Agapinos erklärte, dass die Entscheidung endgültig und unanfechtbar sei, während Ivo Ottavio Francescon unloyale Zahlungen in Höhe von über 307.000 Euro zur Last gelegt wurden.