OSAK fordert präsidiale Rückverweisung des Gesetzes über Rehazentren

Der Zypriotische Patientenverbände-Verband (OSAK) fordert Präsident Nikos Christodoulides auf, das Gesetz zur Regelung des Betriebs von Erholungs- und Rehabilitationszentren zurückzuverweisen. In einem dringenden Schreiben äußert OSAK seine Ablehnung der vom Parlament verabschiedeten Änderungen und argumentiert, dass diese den ursprünglichen Gesetzentwurf verfälschen.
OSAK weist darauf hin, dass die Änderungen «den wissenschaftlich fundierten Ansatz ungültig machen und ernsthafte Risiken für die Qualität und Sicherheit der Dienstleistungen sowie für den fairen Zugang der Patienten schaffen». Er ist der Ansicht, dass die Ergänzungen des Parlaments Oligopolbedingungen schaffen und den Zugang zu wichtigen medizinischen Leistungen einschränken.
Konkret äußert OSAK Bedenken hinsichtlich der Übergangsbestimmungen für private Krankenhäuser und Wohnheime für ältere und behinderte Menschen. Er weist darauf hin, dass private Krankenhäuser die Möglichkeit haben, sich ohne vorherige Begutachtung als Erholungs- und Rehabilitationszentren der Kategorie A zu bewerben, und zwar auf der Grundlage früherer Verträge mit der Krankenversicherungsorganisation.
OSAK erklärt, dass Wohnheime für ältere und behinderte Menschen nur eine Zulassung als Zentren der Kategorie B beantragen können, was er als diskriminierend ansieht. Als Gründe für die Rückverweisung nennt OSAK das Fehlen einer Stellungnahme des Wettbewerbsschutzkomitees und die Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes, was Fragen der Verfassungswidrigkeit aufwirft.
Quelle: CNA