Politische Reaktionen auf Brände in Limassol: Forderungen nach Rücktritt von Ministern

Die Ansprache des Präsidenten bezüglich des tödlichen Brandes im Bergland von Limassol hat heftige politische Reaktionen ausgelöst. Oppositionsparteien, darunter DISY, AKEL, DIKO, die Grünen und ALMA, fordern den Rücktritt der verantwortlichen Minister.
Annita Demetriou erklärte, die Reaktion des Präsidenten sei verspätet und es gebe politische Verantwortlichkeiten, die zugewiesen werden müssten. Stefanos Stefanou von AKEL kritisierte die Regierung für ihre Weigerung, die Verantwortung für die Katastrophe zu übernehmen. DIKO fordert eine zusätzliche unabhängige Untersuchung und die Zuweisung von Verantwortlichkeiten auf politischer und dienstlicher Ebene.
Die Grünen betonten, dass eine Entschuldigung nicht ausreiche und fordern vollständige Transparenz und Antworten auf Fragen zur Bereitschaft der Regierung. Der ehemalige Generalrevisor Odysseas Michaelides kritisierte den Mangel an politischer Verantwortung seitens der Regierung. Die Volt-Bewegung warf dem Präsidenten Versagen vor.
DIKO und EDEK sicherten der Regierung ihre volle Unterstützung zu und bezeichneten die Unterstützungsmaßnahmen als substanziell und richtig. Die parlamentarischen Ausschüsse für Inneres und Landwirtschaft werden am 5. August zu einer Sondersitzung zusammentreten, um die Angelegenheit zu prüfen.