Stefanou: AKEL weist Antisemitismusvorwürfe Israels zurück

AKEL-Generalsekretär Stefanos Stefanou reagierte auf Bemerkungen des israelischen Botschafters Oren Anolik bezüglich Antisemitismus und betonte, dass Israel keine Kritik duldet. Die Aussagen wurden in der RIK-Sendung „Von Angesicht zu Angesicht“ gemacht.
Herr Stefanou argumentierte, dass AKEL alle menschenfeindlichen Ideologien ablehnt und dass laut Benjamin Netanjahu und seinen „Dienern“ sogar der UN-Generalsekretär und Josep Borrell als Antisemiten gelten, weil sie Israels Politik in Gaza kritisieren.
In Bezug auf den Kauf von Grundstücken in Zypern durch ausländische Staatsangehörige betonte Herr Stefanou die Notwendigkeit eines strengeren institutionellen Rahmens und wies darauf hin, dass das Problem auch chinesische, russische und andere Investoren betrifft.
Oren Anolik hatte zuvor auf eine „irreführende Kampagne“ in Zypern hingewiesen, die seine Aussage über antisemitische Rhetorik verzerrte. Er behauptete, er habe „spezifische antisemitische Rhetorik verurteilt, die von einem Führer einer politischen Partei verwendet wurde“, und bezog sich dabei auf Kommentare über den Verkauf von Immobilien an ausländische Staatsangehörige und die Schaffung israelischer „Ghettos“.
Herr Anolik erklärte, dass diese Kommentare „die jüdische Gemeinde in Zypern herausgriffen und versuchten, Angst und Misstrauen zu schüren“, und bezeichnete sie als antisemitische Rhetorik.
Quelle: riknews.cy