Ende der Kündigung unbefristeter Lehrer wegen Überschusses

Das Parlament stimmte für eine Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Bildungsdienst, die die Beendigung des Dienstverhältnisses von unbefristet beschäftigten Lehrern aus Gründen des Überschusses verbietet. Der von den AKEL-Abgeordneten Christos Christofides, Andreas Kaukalias und Christos Christofias eingebrachte Gesetzentwurf wurde mit 29 Ja-Stimmen und 10 Nein-Stimmen angenommen.
Die Änderung zielt darauf ab, die Diskriminierung zwischen unbefristet beschäftigten Lehrern und anderen unbefristet beschäftigten Angestellten im öffentlichen Dienst hinsichtlich der Entlassung wegen Überschusses zu beseitigen. Ein früherer Gesetzentwurf zum gleichen Thema war vom Präsidenten der Republik zurückverwiesen und vom Obersten Gerichtshof für verfassungswidrig erklärt worden.
Christos Christofides (AKEL) verteidigte den Vorschlag, während Chrysanthos Savvidis (DIKO) den Antragstellern gratulierte. Giorgos Karoullas (DISY) äußerte Bedenken und argumentierte, dass der Vorschlag das Problem nicht löse und unerfüllte Erwartungen wecke. Außerdem wurde eine Änderung genehmigt, um die Vordienstzeit von schwangeren Lehrerinnen anzuerkennen, die im Rahmen eines Vertrags oder als Ersatzkräfte beschäftigt sind.