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Künstliche Intelligenz und Wahlen: Auswirkungen und Risiken

By Staff
Künstliche Intelligenz und Wahlen: Auswirkungen und Risiken
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Eine Untersuchung des International Panel on the Information Environment (IPIE) zeigt, dass künstliche Intelligenz im Jahr 2024 weltweit bei 80 % der Wahlkämpfe eingesetzt wurde, was in den meisten Fällen schädliche Folgen hatte.

Die Studie ergab, dass der Einsatz von generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) bei Wahlen im Allgemeinen nicht dem demokratischen Prozess zugute kam. Laut IPIE hatten 69 % der Vorfälle im Zusammenhang mit KI bei Wahlen einen negativen Einfluss.

Dr. Inga Trautvetter, Leiterin der Studie, betonte, dass GenAI "einzigartige Herausforderungen" für demokratische Systeme schaffe, da es bestehende Probleme verschärfe und es den Wählern erschwere, genaue Informationen zu unterscheiden.

Beispiele für den Einsatz künstlicher Intelligenz sind die Erstellung von Deepfakes, die Wiederbelebung toter Politiker für Wahlzwecke und Desinformationskampagnen ausländischer Akteure. Ein typisches Beispiel ist Rumänien, wo die Präsidentschaftswahlen aufgrund des Einsatzes künstlicher Intelligenz in einer Wahlbeeinflussungskampagne abgesagt wurden.

Professor Sebastian Valenzuela, Chief Scientific Officer von IPIE, betonte, dass GenAI mittlerweile eine "gegenwärtige Bedrohung" für Wahlen darstelle, da sein Missbrauch die Fähigkeit übersteige, Wahlmanipulationen zu überwachen und abzumildern.

Das IPIE ist eine unabhängige wissenschaftliche Organisation mit Sitz in der Schweiz, die wissenschaftliche Erkenntnisse über den Zustand der globalen Informationsumgebung liefert.