Banken und Wahlen: DISY ändert Haltung in Zypern

Die Parteien in Zypern versuchen, die Verluste im Vorfeld der Parlamentswahlen im Mai zu begrenzen, indem sie sich auf Themen konzentrieren, die die Bürger direkt betreffen, wobei die Banken im Mittelpunkt stehen.
Zwangsvollstreckungen, die Einrichtung eines Sondergerichts, der Schutz von Bürgen, missbräuchliche Klauseln und die Besteuerung von Banken werden voraussichtlich die Vorwahlagenda dominieren. Die Parteien sind bestrebt, diese Themen gesetzlich zu regeln, trotz der knappen Fristen und der potenziellen Notwendigkeit einer Genehmigung durch die Europäische Zentralbank.
DISY, die in der Vergangenheit Interventionen vermieden hat, die von den Banken abgelehnt wurden, schlägt nun gesetzliche Regelungen zum Schutz von Bürgen vor. AKEL hat eine Diskussion über den Gesetzentwurf beantragt, den sie 2023 vorgelegt hat, um die Zwangsvollstreckung von Hauptwohnsitzen bei illegalen Gebühren auszusetzen.
DISY hat einen Vorschlag zum Schutz von Kreditbürgen vorgelegt, der als alternative Lösung zur Änderung des Rechtsrahmens für Zwangsvollstreckungen und die Besteuerung von Banken angesehen wird. Der Vorschlag scheint die Unterstützung von 25 Abgeordneten zu haben, und DISY glaubt, dass er auch die Unterstützung anderer Parteien erhalten wird.
Die nächste Zeit wird als entscheidend für den Finanzsektor und die Wirtschaft angesehen. Das Finanzministerium, die Zentralbank und die Banken haben ihre Ablehnung der vorgeschlagenen Regelungen zum Ausdruck gebracht und auf Risiken für die Banken hingewiesen.