V. Palmas: Bündnisse führen zu Veränderungen bei Rüstungsgütern
Verteidigungsminister Vasilis Palmas erörterte in einem Interview mit "Phileleftheros" die Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der Waffensysteme mit verbündeten Ländern und die positiven Auswirkungen der Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten.
V. Palmas betonte, dass die Zusammenarbeit mit den USA den Zugang zur amerikanischen Verteidigungsindustrie ermöglicht, was die Modernisierung der Verteidigungsausrüstung und die Interoperabilität mit Staaten ermöglicht, die Ausrüstung amerikanischen Ursprungs besitzen. Er bestätigte auch die bevorstehende Ankunft einer US-Delegation der Defense Security Cooperation Agency (DSCA) im Januar.
In Bezug auf Israel erklärte der Verteidigungsminister, dass die Beschaffung von Waffensystemen ständig auf der Grundlage der operativen Bedürfnisse und der wirtschaftlichen Möglichkeiten bewertet werde. Er stellte klar, dass es keine Pläne gibt, eine schnelle Eingreiftruppe mit Israel und Griechenland zu bilden.
In Bezug auf die Überprüfung für 2025 betonte V. Palmas die Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeiten aufgrund geopolitischer Veränderungen zu stärken. Er hob die Aufnahme Zyperns in die amerikanischen EDA- und FMS-Programme sowie die Modernisierung der Marine- und Luftwaffenstützpunkte hervor.
Der Verteidigungsminister verwies auch auf die Beteiligung Zyperns am SAFE-Programm der EU, das einen Betrag von 1,2 Milliarden Euro für die Verteidigungsabschirmung vorsieht. Er betonte die wichtige Rolle der zypriotischen Verteidigungsindustrie und die Stärkung der Position Zyperns auf regionaler und internationaler Ebene.
Schließlich räumte er ein, dass die Bemühungen um die freiwillige Einberufung von Frauen nicht die erwarteten Ergebnisse gebracht haben und eine Überarbeitung des Ansatzes in Erwägung gezogen wird.