Griechischer Fall von Telefonüberwachung: Mögliche Hochstufung zu schweren Verbrechen

Der Fall der Telefonüberwachung wird nach einer Gerichtsentscheidung im Fall Predator wieder aufgenommen, wobei eine mögliche Hochstufung der Anklagepunkte zu schweren Verbrechen im Raum steht. Die Akte wird zur weiteren Untersuchung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, einschließlich möglicher schwerer Verbrechen.
Die Entscheidung des Athener Einzelrichter-Amtsgerichts wird als eine bedeutende Aufwertung des Falls angesehen, da sie die Ermittlungen auf neue beteiligte Parteien ausweitet und die Beteiligung der ursprünglichen Angeklagten, wie Tal Dilian, Sara Hamou, Felix Bitziou und Yannis Lavranos, erneut prüft.
Im Rahmen der neuen Ermittlungen werden Rotem Farkas, Merom Harpaz, Einat Semana, Dimitris Xypteras, Ioannis Toumpis, Ioannis Boliaris und Sotiris Dallas untersucht. Auch die Möglichkeit der Spionage wird untersucht, und zwar aufgrund des Ausmaßes der Überwachung und der potenziellen Zusammenarbeit mit ausländischen Mächten.
Darüber hinaus werden Aimilios Kosmidis und Konstantinos Petrisis wegen Beihilfe und Falschaussage sowie Stamatis Trimbalis wegen möglicher Falschaussage vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss untersucht.
Schließlich wird der fortgesetzte Betrieb von Intellexa in Griechenland im Zeitraum 2023–2024 im Hinblick auf das Verbot des Handels mit Überwachungssoftware geprüft.