38-Jähriger auf Zypern verpasst Transplantationsmöglichkeit: Umzug nach Athen

Eine Familie in Zypern ist verzweifelt, nachdem ein 38-Jähriger eine wichtige Lungentransplantationsmöglichkeit verpasst hat, obwohl nach einem Jahr Wartezeit eine passende Übereinstimmung gefunden wurde.
Die Mutter des 38-Jährigen beschrieb gegenüber «ΕΝΗΜΕΡΩΣΗ ΤΩΡΑ» die dramatischen Momente, in denen sich die Freude aufgrund von Problemen beim Lufttransport des Transplantats aus dem Ausland in Enttäuschung verwandelte. Obwohl es eine erste Benachrichtigung vom Onassis-Krankenhaus und einem Krankenhaus im Ausland gab, verzögerte das Fehlen eines verfügbaren Ambulanzflugzeugs den Transfer, was es unmöglich machte, die Operation rechtzeitig zu beginnen.
Angesichts dieses Hindernisses beschloss die Familie, nach Athen zu ziehen, da sie befürchtete, dass ähnliche Probleme eine zukünftige Transplantationsmöglichkeit gefährden könnten. Der psychische Zustand des 38-Jährigen hat sich verschlechtert, da sein Leben aufgrund seines ernsten Zustands und des Infektionsrisikos seit einem Jahr im Wesentlichen zum Stillstand gekommen ist.
Die Familie äußert Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Gesundheitssystems, in solchen Situationen effektiv zu reagieren, angesichts des begrenzten Zeitrahmens für Transplantattransfers. Sie betonen die Notwendigkeit der Bereitschaft, da viele Patienten auf eine Transplantation warten.