Philippidis-Prozess: Staatsanwalt schlägt Freispruch im ersten Fall des versuchten Sexualdelikts vor

Staatsanwalt Andreas Karaflos schlug den Freispruch von Petros Philippidis wegen des Vorwurfs des versuchten Sexualdelikts im Zusammenhang mit einem Vorfall im Theater 'Mousouri' im Jahr 2010 vor.
Während des Prozesses vor dem Gemischten Geschworenengericht des Berufungsgerichts von Athen zitierte der Staatsanwalt 'zahlreiche Zweifel' hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Aussage der Klägerin.
Herr Karaflos behauptete, 38 Widersprüche in der Aussage der ersten Klägerin festgestellt zu haben, und sprach von einer möglichen 'inneren Zustimmung' oder sogar einer 'romantischen Beziehung' zwischen den beiden Parteien.
Der Staatsanwalt stellte die Tatsache in Frage, dass die Klägerin den Vorfall nicht der Polizei meldete oder ihren Verwandten mitteilte, und verwies auch auf Nachrichten, die angeblich nach dem Vorfall gesendet wurden.
'Vergewaltiger senden ihren Opfern nicht Stunden später Beweisnachrichten auf ihre Mobiltelefone', erklärte der Staatsanwalt.