Europäisches Parlament: Deepfakes – Bedrohung für Kinder – Schutzmaßnahmen

Auf der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg wurde die Frage der Bekämpfung von Deepfakes und sexueller Ausbeutung in sozialen Medien erörtert.
Der stellvertretende Minister für Forschung und Innovation, Nikodimos Damianou, sprach in Alpha ενημέρωση über die Instrumente und Schutzmaßnahmen, die vom Europäischen Parlament, der Europäischen Union und Zypern gefördert werden.
Herr Damianou erklärte, dass dieses Thema eine Priorität für die zyprische Präsidentschaft sein werde und dass Zypern an einem Pilotprogramm zur Altersverifizierung teilnimmt. Dies wird es Plattformen ermöglichen, das Alter der Nutzer sicher über den Mitgliedstaat zu überprüfen.
In Bezug auf die Altersgrenze betonte er, dass die Kommunikation von Kindern sicher sein müsse. Gemäß der DSGVO legt jeder Mitgliedstaat ein Alter zwischen 13 und 16 Jahren fest (Zypern hat 14 Jahre gewählt), unterhalb dessen die Einwilligung der Eltern für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kindes erforderlich ist.
Die Gesetzgebung des Digital Services Act regelt den Betrieb von Plattformen in Europa, wobei die Europäische Kommission bereits mit der Verhängung von Geldbußen begonnen hat. Es wird erwartet, dass ein einheitlicher Mechanismus innerhalb des Jahres 2026 in Betrieb genommen wird.