Gefängnis dementiert Maus in Häftlingsessen

Das Gefängnisdepartement hat Behauptungen über die Lebens- und Hygienebedingungen im Zentralgefängnis, insbesondere im Frauentrakt, dementiert. Die Dementi erfolgte nach einer Veröffentlichung in der Zeitung „Alitheia“.
Bezüglich der Behauptung über die Qualität des Essens erklärt das Departement, dass diese zufriedenstellend sei und von professionellen Köchen überwacht werde, während die Zubereitungsbereiche sauber und regelmäßig inspiziert würden. Ernährungspräparate werden von Ernährungswissenschaftlern und Gesundheitsdiensten überprüft.
Bezüglich der Behauptung, eine Maus im Essen gefunden zu haben, bezeichnete das Gefängnisdepartement diese als falsch und böswillig. Konkret bezog es sich auf eine Behauptung einer weiblichen Insassin, die versiegeltes Essen erhalten hatte und nach fünf Stunden berichtete, etwas gefunden zu haben, das einem Mäusekopf ähnelte.
Das Gefängnisdepartement dementierte auch Behauptungen über eine verzögerte Essensausgabe und die Weigerung, einen Mikrowellenherd bereitzustellen, und wies darauf hin, dass sich bereits eine Mikrowelle in der Gemeinschaftsküche befinde und eine zweite installiert werde.
Bezüglich der Duschen wurde erwähnt, dass es im neuen Gebäude des Frauentrakts genügend gibt und die Schäden umgehend behoben werden. Die Pompidou-Gruppe besuchte kürzlich den Frauentrakt und es gab keine Beschwerden von den Insassinnen.