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Kapitän Flouris: Der Kampf mit den Flammen auf dem Tanker 'Sounio'

By Staff
Kapitän Flouris: Der Kampf mit den Flammen auf dem Tanker 'Sounio'
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Kapitän Dimitris Flouris beschrieb die dramatische Löschaktion auf dem Tanker 'Sounio', der von den Houthi getroffen wurde und 16 Brandherde aufwies.

In einem Interview am Rande der 1. Konferenz des griechischen Verbandes der Schlepper-, Bergungs-, Antiverschmutzungs- und Offshore-Installations-Unterstützungsschiffsbesitzer (EEPRNAYE) sprach Kapitän Flouris über die Schwierigkeiten der Operation, die 1,5 Monate dauerte.

Die 'Sounio' transportierte eine Million Barrel Öl und war von den Houthi mit Sprengstoff getroffen worden, was an 16 Stellen zu einem Brand führte. Der ursprüngliche Plan war, sich dem brennenden Tanker zu nähern und ihn aus dem Houthi-Gebiet zu schleppen. Mehr als 50 Personen nahmen an der Operation teil, unterstützt von Schleppern, Unterstützungsschiffen und Kriegsschiffen, darunter die Fregatte 'Psara'.

Kapitän Flouris betonte die Gefahr einer allgemeinen Entzündung und die Umsetzung kontinuierlicher Kühlprotokolle. Das Löschen der 16 Brandherde erfolgte schrittweise mit Besprechungen und Planung. Er verfügt über eine spezielle Ausbildung für solche Operationen und ist seit 2008 auf Schleppern im Einsatz. Es gab Momente der Qual, als Explosionen vom Tanker zu hören waren.

Der Minister für Schifffahrt und Inselpolitik, Vasilis Kikilias, zeichnete Kapitän Flouris und die Besatzung der 'Aigaion Pelagos' für den erfolgreichen Ausgang der Operation aus. Der Tanker war am 21. August 2024 erstmals von den Houthi angegriffen worden, als er 72 Seemeilen westlich von Hodeidah, Jemen, vor Anker lag.

Nach dem Löschen wurden die Öffnungen abgedichtet und die Treibstofftanks inertisiert, damit das Öl sicher auf ein anderes Schiff verladen werden konnte.

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