Fürstin Charlène: Die Familientragödie hinter ihrem Engagement für Schwimmunterricht

Fürstin Charlène von Monaco enthüllte in einem Interview mit der französischen Zeitung Ouest-France eine persönliche Tragödie, die sie dazu veranlasste, sich für Schwimmunterricht als grundlegendes Recht einzusetzen.
Fürstin Charlène gestand, dass ihr Cousin Richard im Alter von fünf Jahren ertrank, ein Ereignis, das sie und ihre Familie prägte. „Ich glaube nicht, dass dieser Schmerz jemals vergeht“, sagte die 47-jährige Ehefrau von Fürst Albert.
Die Fürstin betonte, dass Schwimmen lernen ein „grundlegendes Recht sein sollte, genau wie Lesen lernen“. Das Geständnis kommt zu einer Zeit, in der die Zahl der Ertrunkenen alarmierend zunimmt: Allein in Frankreich gab es im Juni und Juli 193 Todesfälle.
Die Stiftung der königlichen Familie, Fondation Princesse Charlène de Monaco, fördert die Wassersicherheit durch Programme wie „Schwimmen lernen“, „Wassersicherheit“ sowie „Sport und Bildung“. Sie hat mehr als einer Million Menschen in 43 Ländern geholfen.
Fürstin Charlène, eine ehemalige Profi-Schwimmerin, nahm am jährlichen Tag der Wassersicherheit am Strand von Larvotto teil. Bevor sie 2011 Albert heiratete, trat sie für Südafrika bei den Olympischen Spielen 2000 an. Das Paar hat Zwillinge, Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella.